Die Antwort auf Ihre Frage lautet: 50+

Meine aktuelle Lieblingssuchanfrage, die in dieser Woche einen Gast auf unsere Seite geleitet hat, lautet: „parken ohne parkschein in maastricht“

Lieber Gast, ich sag es, wie es ist: NICHT tun!

Läppische fünf (!) Minuten ließ ich vor einigen Monaten mein armes kleines Auto in einer Seitenstraße allein, um den Tatort für einen veritablen millionenschweren Gemälderaub zu recherchieren. FÜNF Minuten.
Glücklich über einen miesen, unbefestigten Parkplatz, auf dem sich prima ein Van ausrauben lässt, kehrte ich zurück. Unterwegs war freundlich lächelnd ein Beobachter des ruhenden Verkehrs auf einem Scooter an mir vorübergeeilt wie dereinst Hermes (gleichwohl mich schon stutzig machte, dass er keine Schwingen an seinem Helm trug).
Doch war es keineswegs dieser eifrige Schutzgott der Reisenden, sondern ein Söldner des kommunalen Mammons! Seine fieseste Waffe fand ich an der Scheibe meines ungewaschenen Kleinwagens angepappt wie ein Stück Plastiksprengstoff: einen Zettel.
Seitdem weiß ich: „parken ohne parkschein in maastricht“ kostet 50 Euro plus Bearbeitungsgebühr.
Und bloß schön zahlen: Sonst kommt beim nächsten Mal ein Nachgeborener der Gorgonen. Der wird Dein schönes Auto zwar nicht mit einem Blick zu Stein verwandeln, aber immerhin mit einer gemeinen Parkkralle stillstellen.

So, das sollte mal gesagt sein, falls noch mal jemand mit dieser drängenden Frage unterwegs ist.

Mit freundlichen Grüßen
Der Informationshoeps

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4 Gedanken zu „Die Antwort auf Ihre Frage lautet: 50+

  1. ach, und ich war gerade am wochenende zum ersten mal in maastricht, habe den (durchaus guten) eindruck in reime gepackt:

    Von der Maas
    Wenn dich Reisefieber sticht,
    warum nicht mal nach Maastricht?
    Platziert an Hollands Südpol und
    durchweht von einem Hauch Burgund,
    blickst du vom Kafeehausschemel
    von der Maas bis „aan de hemel“. (niederländisch: an den Himmel – was hast du denn gedacht?)

    das auto stand allerdings auf einem PR-platz am bahnhof, und das war auch nicht eben billig,
    met hartelijke groeten
    christian golusda
    frankfurt

  2. hm ..
    hm hm …

    da muss ich doch als notorische fahrradfahrerin ein
    😐
    … ich versuchs mir zu verkneifen ….
    ganz klein wenig
    🙂
    … ich sollts wirklich runterschlucken …
    schmunzeln
    😀
    … na, versucht hab ichs!

  3. :-)))) Ja, Fahrrad ist eine großartige Alternative. Wenn ich statt des Autos ein Fahrrad abgestellt hätte, wäre mir der Strafzettel erspart geblieben. Wahrscheinlich wäre dafür das Fahrrad weg gewesen. Zahl der Fahrraddiebstähle in Südlimburg 2009: rund 6000. Und das, obwohl sie in Maastricht mittlerweile ein „lokfiets“ mit GPS-Sender einsetzen.

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