Wie sich einmal mein Über-Ich externalisierte

Über die terroristischen Anschläge des Alltags wird gemeinhin viel zu selten gesprochen. Nachgerade, als schämten sich die Opfer stellvertretend für diesen unsympathischen Aggressor.

An einem frecherweise freigenommenen freien Tag (passend wäre hier ein Freitag gewesen, es war aber um der Ehrlichkeit willen zugegeben ein Mittwoch) im schönen Monat Juli war’s, als sich beim genussvollen Flanieren durch das Belgische Viertel Kölns plötzlich mein Über-Ich externalisierte:

Glücklicherweise trieb ES mich in unmittelbarer Gegenreaktion in einen empfehlenswerten außengastronomischen Betrieb, dessen Namen ich leider im Augenblick der Überwindung des traumatischen Erlebnisses vergaß.

(Und bevor jemand vorwitzig fragt, welche Höhen denn die Temperatur heute bei mir erklommen hat – ja, es herrscht gerade eine hässliche Extremschwüle in den tiefsten Tiefebenen des Niederrheins.

Demnächst also mehr & anderes.)

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3 Gedanken zu „Wie sich einmal mein Über-Ich externalisierte

  1. oh … und frei macht sie dann wohl auch noch, oder? na, ich meld dann mal krankenstand an, um in ruhe darüber nachdenken zu können.

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