Ein Interview, eine Art Homestory und noch ein Interview

Man kann ja auch mal aus dem Nähkästchen plaudern, also im speziellen Fall eher aus dem Arbeitsspeicher oder wenigstens dem Druckerpatronendepot. Anlässlich des Erscheinens von „Die letzte Kur“ habe ich mir das nun gleich zweimal hintereinander erlaubt: einmal kurz, einmal lang.

Wie Elvis und Kur zusammenpassen, wollte nämlich der kbv-Verlag von mir für sein traditionelles Newsletter-Interview wissen und ich hab’s so kurz wie möglich aufgeschrieben: klick hier zum kbv-Interview

Und dann war ich eingeladen, in der Krefelder Live- und Internettalkshow „Lott ens Schwaade“ (für Nicht-Rheinländer: „Lass mal ein bisschen plaudern“, wobei das Plaudern durchaus ein wenig über den Rahmen hinauswuchern darf, weil Abschweifen, also das Von-Höcksken-auf-Stöcksken-Kommen, ist ja eine rheinische Delikatesse, wo war ich noch gleich, ach ja…) bei „Lott ens Schwaade“ über meine Grenzgängereien zu berichten:

als 50% des deutsch-niederländischen Krimi-Teams Hoeps&Toes
als Autor, der sich mit Verbrechen beschäftigt und fast jedem fast alles zutraut
als Kulturorganisator einerseits und Kulturschaffender andererseits

grenzpendler

Grenzpendler

sowie als Pendler zwischen Krefeld und Mönchengladbach (was für manche Krefelder und Mönchengladbacher immer noch mit einem gewissen Argwohn als exotischer Spleen registriert wird, bei einigen wenigen sogar in einen Analogie-Kurzschluss  zum „Rübermachen“ über die deutsch-deutsche Grenze einmündet, während ich selbst, nach meiner Heimat befragt, nicht müde werde, zu betonen, dass ich in Krefeld und Mönchengladbach lebe und arbeite – und nicht etwa in Krefeld lebe und in Mönchengladbach arbeite oder umgekehrt. Als lebte ich nicht, während ich arbeite, und als wäre meine Arbeit nicht Teil meines Lebens.

Hoeps-Trailer-Lott-ens-schwaadeAber wo war ich, ach ja: Der Link zu diesem ausführlichen und, ich hoffe, ganz amüsanten Gespräch und einem dazugehörigen kleinen Homestory-Trailer, der mir einmal mehr offenbart hat, wie schön es sein könnte, würde man sich regelmäßiger daran erinnern, dass es ästhetisch wesentlich vorteilhafter ist, ein Privileg des Menschen, nämlich jenes, dauerhaft AUFRECHT laufen zu können, auch tatsächlich auszuüben, also wo …, ach ja, der Link zu den youtube-Clips 5-7, der ist HIER (klick!) zu finden. Und nichts ist natürlich zurückzunehmen (außer, dass ich, wie im Trailer berichtet, noch heute in Krefelder Kulturvereinigungen aktiv wäre, denn das ist lange, lange her, nicht dass sich da jemand beschwert).

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