Hoeps & Toes medial

Vor einigen Wochen meldete sich die Kölner Journalistin Claudia Friedrich und schlug vor, wir könnten uns doch für einen Radiobeitrag über die „Schmugglerpfade“ einmal auf selbige begeben. Eine schöne Idee und also stapften Jac. und ich keine Woche später mit ihr durch die Felder am Rande des Grenzübergangs Herongen/Venlo, dem „Tatort“ meiner Geschichte „Unzählbar all jene, diHoeps+Toes_v_Claudia Friedrichaleriee zurückbleiben mussten“.
Inzwischen ist Claudia Friedrichs Beitrag in der Kultursendung Mosaik auf WDR 3 gelaufen und weiterhin als Podcast nachzuhören: nämlich hier (klick!). Erfreulicherweise, denn zum einen war es auch für uns ein sehr inspiriertes und erhellendes Gespräch über das Schmuggeln und unsere Geschichten. Und zum anderen ist dabei eine ebenso liebevoll wie aufwendig produzierte Reportage herausgekommen. Ach, und ein beinhartes Schmuggler-Foto hat Claudia Friedrich auch noch von uns gemacht. Hier links oben zu sehen.

Unlängst landeten dann erneut freundliche Zeilen aus Köln im Postfach. Renate Naber konzipiert gerade wieder einmal eine schöne Serie für die Sendung Lebensart auf WDR 5. Diesmal geht es um europäische Reiseländer und ins Studio werden Menschen geladen, die eine etwas ungewöhnlichere Verbindung zum jeweiligen Land haben. Kurz, am kommenden Mittwoch, 6. September 2014, bin ich als Gewährsmann für die Niederlande ins Studio geladen. Live und ungeschminkt ab 15:05 Uhr – Anrufen kann man da übrigens auch. Mal schauen, wie lange es da dauert, bis sich herausstellt, dass ich doch nur ein sehr kleines und spezielles (aber vielleicht auch ganz reizvolles) Wissensgebiet vertrete …

Zu guter Letzt dann noch ein paar bunte Bilder. Lena Sapper hat uns letzte Woche Mittwoch für den „Szenecheck“ des Lokal-TV-Senders City Vision auf die – ganz unfreudianische – Couch gebeten. Natürlich geht’s um Schmuggel, aber auch um unsere Zusammenarbeit und noch mehr, aber ehrlich gesagt weiß ich schon gar nicht mehr, was wir da alles erzählt haben. Ich glaube, ich sollte mir das mal anschauen. Eine 9-Minuten-Fassung ist hier online zu sehen, das vollständige Interview gibt’s dann im Rahmenprogramm zu sehen.

Acht Jahre Hoeps & Toes – Die Ernte im Bild

Bei unserer Lesung unlängst im niederländischen Posterholt bot sich ein veritabler Flügel an, dem Publikum die deutschen und niederländischen Ausgaben unserer Romane auf repräsentative Weise vor Augen zu führen. Setzt man noch die jüngst von uns herausgegebene Anthologie Schmugglerpfade / Over de Grens sowie die beiden Mord-am-Hellweg-Anthologien hinzu, in denen wir jeweils mit einer gemeinsam geschriebenen Story vertreten sind, zeigt das Bild die Ernte von acht Jahren grenzüberschreitender Zusammenarbeit, bzw. sieben Jahren, wenn man die Veröffentlichungsdaten nimmt.
Wenn nur alles in Europa so gut, produktiv und freundschaftlich liefe … (wobei jetzt natürlich die WM beginnt, aber das regeln Hoeps & Toes intern…)

Hoeps-Toes-Ernte

Die Schmuggel-Lesetour hat begonnen und: erste Presse

Veranstaltungsplakat SchmuggelKnapp zwei Wochen nach Erscheinen unseres Buches „Schmugglerpfade“/ „Over de Grens“  wird das Werk nun allmählich öffentlich wahrgenommen. Am vergangenen Dienstag fand die erste von vier Veranstaltungen zur Präsentation unseres deutsch-niederländischen Projektes im ausverkauften Atelier van Eyck in Nettetal-Leuth statt. Es war ein spannender und abwechslungsreicher Abend mit den Kollegen Jac. Toes, Richard Birkefeld, Corine Hartman und Gisa Klönne.

Am Sonntag geht es nun weiter auf der niederländischen Seite: Zusammen mit Nina George, Elvin Post und Michael Berg werde ich ab 19:30 Uhr im Theatersaal Lux in Nijmegen vorlesen. Eine der wenigen Gelegenheiten, einmal tatsächlich auf Niederländisch vorzutragen. Allerdings sind klassische Lesungen in den Niederlanden eher selten, und so wird es auch hier nur kurze Lesepassagen zu hören geben und dafür mehr Gespräche mit Journalist und Moderator Marcel Rözer. Außerdem wird noch ein kurzer Schmuggel-Film gezeigt und Strafrechtsdozent Henny Sackers hält einen kurzen Vortrag über das Schmuggelgeschäft. Ein tolles Paket!

schmuggel_literaturbuero-nrw_l_800x662Inzwischen gibt es auch erste Pressereaktionen. Und damit meine ich nicht die Aufregung, die die dem Thema entsprechende Werbeaktion des Literaturbüros NRW bei einigen wenigen Pressevertretern erzeugt hat. Es hat uns doch etwas überrascht, welch tiefgreifende Sorgen anonym zugeschickte Schein-Schmuggelware wie Getreidekaffee, Kaugummizigaretten, Nylonstrumpfhosen oder getrockneter Thymian angereichert um einige kryptische Texte bereiten kann: Es scheint fast, als wären manche niederrheinische Journalisten einem ganz schön hohen Bedrohungspotenzial ausgesetzt.
Na ja, Angst ist eine höchst subjektive Angelegenheit, das muss man anerkennen und feststellen, dass zwar Spannung erzeugt werden sollte, aber nichts mehr. Die Ruhe bewahrten in jedem Fall die Westdeutsche Zeitung Krefeld und die Rheinische Post Mönchengladbach. Außerdem hat auch Schriftstellerkollege Henning Heske das Buch für sein Blog Seitenauslinie unter die Lupe genommen. Alles kann man online nachlesen.

Bald mehr auf diesem Kanal.