Acht Jahre Hoeps & Toes – Die Ernte im Bild

Bei unserer Lesung unlängst im niederländischen Posterholt bot sich ein veritabler Flügel an, dem Publikum die deutschen und niederländischen Ausgaben unserer Romane auf repräsentative Weise vor Augen zu führen. Setzt man noch die jüngst von uns herausgegebene Anthologie Schmugglerpfade / Over de Grens sowie die beiden Mord-am-Hellweg-Anthologien hinzu, in denen wir jeweils mit einer gemeinsam geschriebenen Story vertreten sind, zeigt das Bild die Ernte von acht Jahren grenzüberschreitender Zusammenarbeit, bzw. sieben Jahren, wenn man die Veröffentlichungsdaten nimmt.
Wenn nur alles in Europa so gut, produktiv und freundschaftlich liefe … (wobei jetzt natürlich die WM beginnt, aber das regeln Hoeps & Toes intern…)

Hoeps-Toes-Ernte

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Die Schmuggel-Lesetour hat begonnen und: erste Presse

Veranstaltungsplakat SchmuggelKnapp zwei Wochen nach Erscheinen unseres Buches „Schmugglerpfade“/ „Over de Grens“  wird das Werk nun allmählich öffentlich wahrgenommen. Am vergangenen Dienstag fand die erste von vier Veranstaltungen zur Präsentation unseres deutsch-niederländischen Projektes im ausverkauften Atelier van Eyck in Nettetal-Leuth statt. Es war ein spannender und abwechslungsreicher Abend mit den Kollegen Jac. Toes, Richard Birkefeld, Corine Hartman und Gisa Klönne.

Am Sonntag geht es nun weiter auf der niederländischen Seite: Zusammen mit Nina George, Elvin Post und Michael Berg werde ich ab 19:30 Uhr im Theatersaal Lux in Nijmegen vorlesen. Eine der wenigen Gelegenheiten, einmal tatsächlich auf Niederländisch vorzutragen. Allerdings sind klassische Lesungen in den Niederlanden eher selten, und so wird es auch hier nur kurze Lesepassagen zu hören geben und dafür mehr Gespräche mit Journalist und Moderator Marcel Rözer. Außerdem wird noch ein kurzer Schmuggel-Film gezeigt und Strafrechtsdozent Henny Sackers hält einen kurzen Vortrag über das Schmuggelgeschäft. Ein tolles Paket!

schmuggel_literaturbuero-nrw_l_800x662Inzwischen gibt es auch erste Pressereaktionen. Und damit meine ich nicht die Aufregung, die die dem Thema entsprechende Werbeaktion des Literaturbüros NRW bei einigen wenigen Pressevertretern erzeugt hat. Es hat uns doch etwas überrascht, welch tiefgreifende Sorgen anonym zugeschickte Schein-Schmuggelware wie Getreidekaffee, Kaugummizigaretten, Nylonstrumpfhosen oder getrockneter Thymian angereichert um einige kryptische Texte bereiten kann: Es scheint fast, als wären manche niederrheinische Journalisten einem ganz schön hohen Bedrohungspotenzial ausgesetzt.
Na ja, Angst ist eine höchst subjektive Angelegenheit, das muss man anerkennen und feststellen, dass zwar Spannung erzeugt werden sollte, aber nichts mehr. Die Ruhe bewahrten in jedem Fall die Westdeutsche Zeitung Krefeld und die Rheinische Post Mönchengladbach. Außerdem hat auch Schriftstellerkollege Henning Heske das Buch für sein Blog Seitenauslinie unter die Lupe genommen. Alles kann man online nachlesen.

Bald mehr auf diesem Kanal.

Jetzt beginnt das große Schmuggeln

Mit gebrochenem Arm lässt sich schlecht bloggen. Darum hier nur kurz der Hinweis auf einen wundervollen Filmtrailer, den die Maastrichter Janneke Swinkels und Tim Frijsinger (Sound: Tim Coenen) für die von uns frisch herausgegebene Krimi-Anthologie „Schmugglerpfade“ geschaffen haben.

„Schmugglerpfade“, oder als niederländisches Ausgabe „Over de Grens“, ist seit dieser Woche im Buchhandel erhältlich: 16 spannende Geschichten über Schmuggel an der deutsch-niederländischen Grenze zwischen 1919 und 2040, geschrieben von acht deutschen und acht niederländischen, oft mehrfach preisgekrönten Krimiautorinnen und -autoren.
Wir freuen uns sehr, mit diesen KollegInnen zusammengearbeitet zu haben. Es  ist ein tolles Buch geworden. Viel Spaß beim Lesen!

Voranmeldung: Es wird geschmuggelt!

ImageNicht, dass ich in den vergangenen Wochen und Monaten untätig gewesen wäre … Mein Arnheimer Freund und Krimipartner Jac. Toes und ich haben uns nun auch an das grundlegenste Thema einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit begeben. Im Mai 2014 erscheint in Deutschland bei Grafit und in den Niederlanden bei De Geus die Krimi-Anthologie „Schmugglerpfade“ bzw. „Over de Grens“.
Wir haben 14 hervorragende deutsche und niederländische KrimiautorInnen eingeladen, Kriminalstories über den Schmuggel an der deutsch-niederländischen Grenze zu schreiben. Und wir haben natürlich auch jeweils eine Geschichte geschrieben.
Zeitlich und inhaltlich wird ein großer Bogen geschlagen: Die Stories spielen zwischen 1919 und der Zukunft, geschmuggelt wird alles, was mobilisierbar ist, von Medizin und Edelmetallen über Flüchtlinge, Leichen und exotische Tiere bis hin zu Sprengstoffen und – natürlich! – Drogen.
Die kriminalliterarischen Schmuggler sind: Michael Berg (NL), Richard Birkefeld (D), Nina George (D), Gunter Gerlach (D), Corinne Hartman (NL), Thomas Hesse & Renate Wirth (D), Thomas Hoeps (D), Gisa Klönne (D), Arnold Küsters (D), Elvin Post (NL), Jutta Profijt (D), Bert Spoelstra (NL), Charles den Tex (NL), Jac. Toes (NL), Judith Visser (NL) & Felicita Vos (NL)

Und weil es so megamäßig austauschig ist, wird das Buch zusammen mit vier Lesungen/Präsentationen in D und NL als Gesamtprojekt vom Literaturbüro NRW in Düsseldorf und dem Huis voor de Kunsten Limburg getragen und vom Land NRW und im Rahmen des Interreg-Programms von der Euregio Rhein-Maas-Nord kräftig gefördert. Hartelijk bedankt!

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Ein Interview, eine Art Homestory und noch ein Interview

Man kann ja auch mal aus dem Nähkästchen plaudern, also im speziellen Fall eher aus dem Arbeitsspeicher oder wenigstens dem Druckerpatronendepot. Anlässlich des Erscheinens von „Die letzte Kur“ habe ich mir das nun gleich zweimal hintereinander erlaubt: einmal kurz, einmal lang.

Wie Elvis und Kur zusammenpassen, wollte nämlich der kbv-Verlag von mir für sein traditionelles Newsletter-Interview wissen und ich hab’s so kurz wie möglich aufgeschrieben: klick hier zum kbv-Interview

Und dann war ich eingeladen, in der Krefelder Live- und Internettalkshow „Lott ens Schwaade“ (für Nicht-Rheinländer: „Lass mal ein bisschen plaudern“, wobei das Plaudern durchaus ein wenig über den Rahmen hinauswuchern darf, weil Abschweifen, also das Von-Höcksken-auf-Stöcksken-Kommen, ist ja eine rheinische Delikatesse, wo war ich noch gleich, ach ja…) bei „Lott ens Schwaade“ über meine Grenzgängereien zu berichten:

als 50% des deutsch-niederländischen Krimi-Teams Hoeps&Toes
als Autor, der sich mit Verbrechen beschäftigt und fast jedem fast alles zutraut
als Kulturorganisator einerseits und Kulturschaffender andererseits

grenzpendler

Grenzpendler

sowie als Pendler zwischen Krefeld und Mönchengladbach (was für manche Krefelder und Mönchengladbacher immer noch mit einem gewissen Argwohn als exotischer Spleen registriert wird, bei einigen wenigen sogar in einen Analogie-Kurzschluss  zum „Rübermachen“ über die deutsch-deutsche Grenze einmündet, während ich selbst, nach meiner Heimat befragt, nicht müde werde, zu betonen, dass ich in Krefeld und Mönchengladbach lebe und arbeite – und nicht etwa in Krefeld lebe und in Mönchengladbach arbeite oder umgekehrt. Als lebte ich nicht, während ich arbeite, und als wäre meine Arbeit nicht Teil meines Lebens.

Hoeps-Trailer-Lott-ens-schwaadeAber wo war ich, ach ja: Der Link zu diesem ausführlichen und, ich hoffe, ganz amüsanten Gespräch und einem dazugehörigen kleinen Homestory-Trailer, der mir einmal mehr offenbart hat, wie schön es sein könnte, würde man sich regelmäßiger daran erinnern, dass es ästhetisch wesentlich vorteilhafter ist, ein Privileg des Menschen, nämlich jenes, dauerhaft AUFRECHT laufen zu können, auch tatsächlich auszuüben, also wo …, ach ja, der Link zu den youtube-Clips 5-7, der ist HIER (klick!) zu finden. Und nichts ist natürlich zurückzunehmen (außer, dass ich, wie im Trailer berichtet, noch heute in Krefelder Kulturvereinigungen aktiv wäre, denn das ist lange, lange her, nicht dass sich da jemand beschwert).

Die Krefelder Coen-Brothers

Nominiert zum Journalisten-Preis für das originellste Autorenlob 2013: Christoph Elles, Westdeutsche Zeitung, mit der Einleitung seiner Ankündigung der Premierenlesung von „Die letzte Kur“ am 23.5.:

„Würden die Brüder Coen in Krefeld Krimis schreiben, wären sie womöglich Thomas Hoeps. Mit ‚Die letzte Kur‘ legt die deutsche Hälfte des erfolgreichen Duos Hoeps/Toes mal wieder einen Solo-Auftritt hin: Er lässt Kassenpatienten, Esoterik-Komponisten und Elvis-Imitatoren in einem mörderischen Reigen aufeinander los.“

Don’t burn after reading!warholelvishoeps