Wir können auch staatstragend

Mein Freund & Co-Autor Jac Toes und ich haben anlässlich des Deutsch-Niederländischen Forums in Berlin Mitte Januar auch mal was Staatstragendes zum deutsch-niederländischen Verhältnis sagen bzw. schreiben dürfen. (Ansonsten sitzen wir natürlich wieder heel gezellig zusammen, um an einem neuen Roman über deutsch-niederländische Verbrechen zu arbeiten.)

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Eingeladen hat uns dazu  das Webportal „deutschland.de“ und das „DE Magazin Deutschland“, das von der Frankfurter Societäts-Medien GmbH in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt betrieben wird.

Wer auch die Beiträge der niederländischen Botschafterin Monique van Dalen, des Ruhrtriennale-Intendanten Johan Simons, und der Professorin Janet Antonissen lesen möchte, klickt hier.

Für die, die’s eiliger haben, folgt unser Kommentar gleich jetzt:

„Jedes Land pflegt die Tradition mindestens leicht negativer Klischeevorstellungen über seine Nachbarländer. Das war zwischen Deutschland und den Niederlanden lange nicht anders. Doch das Bild der Niederländer vom ‚botten‘ deutschen Strandabschnittsbesatzer, hat sich im letzten Jahrzehnt deutlich positiv gewandelt. Gewertschätzt wird nun der respektvolle, vertrauenswürdige Deutsche mit Qualitätsbewusstsein. Umgekehrt ist das deutsche Bild vom etwas zu lockeren, stets improvisierenden ‚Holländer‘ nicht zuletzt in Folge der Wirtschaftskrise und der Migrationsdebatten um einiges realistischer geworden. Jenseits des Schwarz-Weiß-Denkens ist es für uns einfacher geworden, die guten Eigenschaften des Anderen zu prüfen und anzunehmen. Und einig erscheinen zumindest die weiseren deutsch-niederländischen Köpfe in der Überzeugung, dass die deutsch-niederländische Freundschaft eine entscheidende Basis für eine positivere Entwicklung Europas bilden kann und muss.“