Die Jubeltour nimmt (noch) kein Ende – Düsseldorf & Essen – wir kommen!

Hoeps & Toes in Nettetal. Foto: Birgitt Mager

Nr. 22 und 23 nahen. Düsseldorf und Essen, hört auf diesen Blog! Die weiterhin über ihre zehnjährige Zusammenarbeit jubelnden Hoeps & Toes kommen und nehmen ihr Publikum mit auf eine unterhaltsame und spannende Reise in die deutsch-niederländischen Grenzräume des Verbrechens.

Und: Es ist noch nicht vorbei! Von September bis Juni sollte unsere Jubiläumstour eigentlich laufen, aber weil wir nicht alle Termine schaffen konnten und sich offenkundig die Erlebnisse auf unseren Lesungen bei weiteren Veranstaltern herumsprachen, geht es nun doch bis zum Winter 2017 weiter. Rheinberg, Weeze, Wesel, voraussichtlich auch Krefeld und vielleicht dann doch noch Mönchengladbach stehen augenblicklich auf dem Programm oder sind in Planung.

Jac. und mich freut’s sehr, denn keine unsere Touren hat uns mehr Spaß gemacht als diese (und davor war es immer schon toll gewesen). Der erste Teil des Abends ein Spaziergang durch drei Romane im lockeren Plauderton mit deutsch-niederländischen Sticheleien und spannenden Passagen, die vorzulesen besonders reizvoll ist, der zweite Teil mit unserer letzten Patati&Spijker-Story, ein ungewöhnlicher Mix aus lichter Erzählung und konzentrierter dunkler Atmosphäre, an deren Ende sich „dem romantischen Deutschen“ beim Vorlesen immer wieder aufs Neue die Kehle zuschnürt, während „der lockere Holländer“ ganz entspannt abwartet, ob er die Passage für den Kollegen zu Ende lesen muss.

Und weiterhin bleibt diese Story bis zum Ende der Tour unveröffentlicht und nur unser Lesungspublikum erhält ein Passwort, um die komplette Geschichte herunterzuladen. Ein Grund mehr, um am 7. Juni, 20 Uhr, zum Auftakt der Düsseldorfer Literaturtage in die Zentralbibliothek oder am 29. Juni, 19:30 Uhr nach Essen in die Volkshochschule zu kommen.

Und was sagt die Presse bisher? Hier eine kleine Auswahl:

„Autoren begeistern die Krimi-Fans“
„Ihre jüngste und bisher unveröffentlichte Kurzgeschichte rührte die Anwesenden beinahe zu Tränen.“    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Eine wieder äußerst unterhaltsame Lesung! Werne am Sonntag

Spannung, Humor und Kultur ergaben die prickelnde Mischung für eine „Mörderische Spurensuche im Grenzgebiet“.  Neuss-Grevenbroicher Zeitung

Spannende Szenen der drei bisher erschienenen Patati-Krimis, die immer wieder auch das deutsch-niederländische Verhältnis aufs Korn nehmen, lasen die beiden in Auszügen vor, und machten damit den Besuchern großen Appetit aufs selber Lesen.   Borkener Zeitung

Eine ungewöhnliche Erfolgsgeschichte.   Rheinische Post

Danke an alle BesucherInnen, die uns wundervolle Abende beschert haben, und an alle VeranstalterInnen, die uns schon jetzt eingeladen haben, unser nächstes Buch bei ihnen vorzustellen. Wir sehen uns!

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Jetzt beginnt das große Schmuggeln

Mit gebrochenem Arm lässt sich schlecht bloggen. Darum hier nur kurz der Hinweis auf einen wundervollen Filmtrailer, den die Maastrichter Janneke Swinkels und Tim Frijsinger (Sound: Tim Coenen) für die von uns frisch herausgegebene Krimi-Anthologie „Schmugglerpfade“ geschaffen haben.

„Schmugglerpfade“, oder als niederländisches Ausgabe „Over de Grens“, ist seit dieser Woche im Buchhandel erhältlich: 16 spannende Geschichten über Schmuggel an der deutsch-niederländischen Grenze zwischen 1919 und 2040, geschrieben von acht deutschen und acht niederländischen, oft mehrfach preisgekrönten Krimiautorinnen und -autoren.
Wir freuen uns sehr, mit diesen KollegInnen zusammengearbeitet zu haben. Es  ist ein tolles Buch geworden. Viel Spaß beim Lesen!

Ein Interview, eine Art Homestory und noch ein Interview

Man kann ja auch mal aus dem Nähkästchen plaudern, also im speziellen Fall eher aus dem Arbeitsspeicher oder wenigstens dem Druckerpatronendepot. Anlässlich des Erscheinens von „Die letzte Kur“ habe ich mir das nun gleich zweimal hintereinander erlaubt: einmal kurz, einmal lang.

Wie Elvis und Kur zusammenpassen, wollte nämlich der kbv-Verlag von mir für sein traditionelles Newsletter-Interview wissen und ich hab’s so kurz wie möglich aufgeschrieben: klick hier zum kbv-Interview

Und dann war ich eingeladen, in der Krefelder Live- und Internettalkshow „Lott ens Schwaade“ (für Nicht-Rheinländer: „Lass mal ein bisschen plaudern“, wobei das Plaudern durchaus ein wenig über den Rahmen hinauswuchern darf, weil Abschweifen, also das Von-Höcksken-auf-Stöcksken-Kommen, ist ja eine rheinische Delikatesse, wo war ich noch gleich, ach ja…) bei „Lott ens Schwaade“ über meine Grenzgängereien zu berichten:

als 50% des deutsch-niederländischen Krimi-Teams Hoeps&Toes
als Autor, der sich mit Verbrechen beschäftigt und fast jedem fast alles zutraut
als Kulturorganisator einerseits und Kulturschaffender andererseits

grenzpendler

Grenzpendler

sowie als Pendler zwischen Krefeld und Mönchengladbach (was für manche Krefelder und Mönchengladbacher immer noch mit einem gewissen Argwohn als exotischer Spleen registriert wird, bei einigen wenigen sogar in einen Analogie-Kurzschluss  zum „Rübermachen“ über die deutsch-deutsche Grenze einmündet, während ich selbst, nach meiner Heimat befragt, nicht müde werde, zu betonen, dass ich in Krefeld und Mönchengladbach lebe und arbeite – und nicht etwa in Krefeld lebe und in Mönchengladbach arbeite oder umgekehrt. Als lebte ich nicht, während ich arbeite, und als wäre meine Arbeit nicht Teil meines Lebens.

Hoeps-Trailer-Lott-ens-schwaadeAber wo war ich, ach ja: Der Link zu diesem ausführlichen und, ich hoffe, ganz amüsanten Gespräch und einem dazugehörigen kleinen Homestory-Trailer, der mir einmal mehr offenbart hat, wie schön es sein könnte, würde man sich regelmäßiger daran erinnern, dass es ästhetisch wesentlich vorteilhafter ist, ein Privileg des Menschen, nämlich jenes, dauerhaft AUFRECHT laufen zu können, auch tatsächlich auszuüben, also wo …, ach ja, der Link zu den youtube-Clips 5-7, der ist HIER (klick!) zu finden. Und nichts ist natürlich zurückzunehmen (außer, dass ich, wie im Trailer berichtet, noch heute in Krefelder Kulturvereinigungen aktiv wäre, denn das ist lange, lange her, nicht dass sich da jemand beschwert).

Erste Presse zu „Höchstgebot“

Hoeps & Toes in AachenDienstag fand die deutsche Buchpremiere von „Höchstgebot“ im Aachener Suermondt-Ludwig-Museum statt. Es war ein großer Spaß mit tollem Publikum. Jetzt geht es weiter: heute Mönchengladbach, Dienstag Krefeld, Mittwoch Werne, Donnerstag Nettetal. Und Samstag, 31.3., gehts dann zur niederländischen Buchpremiere nach Maastricht. Wir freuen uns schon.

Inzwischen kommen auch die ersten Pressereaktionen.

In der Westdeutschen Zeitung haben sie die „Mantelkultur“ mit einer Hintergrundstory von Christoph Elles befüllt. Man schlug die Seite auf und zwei freundliche Herren mit Bowler Hats boten einem wie weiland die böse Königin Schneewittchen einen Apfel an. Wir hoffen, alle befinden sich noch bei guter Gesundheit.  (Online nachzulesen: hier)

Der Mönchengladbacher Lokalsender City-Vision hat die erste Folge seiner neuen Reihe „Bücherbummel“ „Höchstgebot“ gewidmet. Bei „Zimmer frei“ würde man das die „ultimative Lobhudelei“ nennen. Sehr schön & besten Dank. Hier bei youtube zu sehen: Klick

Und dann war da noch die Aachener Zeitung mit der allerersten Rezension: „Alles ist flott erzählt, spannend und amüsant im augenzwinkernden Blick auf die Eigenheiten der Region, Eitelkeiten und die große, fiese Welt.“

Am besten ist es aber natürlich, keine Rezensionen zu lesen, sondern die Bücher. Viel Spaß dabei und ein sonniges Wochenende!